6 Sitzhaltungen für Yoga & Meditation

Sitzhaltungen für Yoga und Meditation. Welche Sitzhaltung ist die richtige für dich? Pranayama (Atemübungen) und auch Meditation können für den ein oder anderen Yogi schon allein aufgrund des langen Sitzens zu einer Herausforderung werden. Der Gedanke, über eine längere Zeit still auf dem Boden zu sitzen, klingt nicht gerade verlockend. Vor allem, wenn wir gewohnt sind, den Job unserer Rückenmuskeln der bequemen Lehne von Stuhl oder Sofa zu überlassen. Wenn sich dann der Yogalehrer noch locker-flockig, als wäre es gar nichts, in den Lotussitz schwingt, ist Stress angesagt.

Aber Stress muss natürlich nicht sein. Beim Yoga oder Meditieren ja schon gar nicht. Denn es gibt noch so viele weitere Sitzmöglichkeiten neben dem Lotussitz. Wichtig ist, eine Sitzhaltung zu finden, die du über einen längeren Zeitraum bequem einnehmen kannst. In den Yogasutras von Patanjali heißt es, der Sitz soll „Sthiram Sukham Asanam“ sein. Das heißt so viel wie „fest und stabil“. Damit er zusätzlich auch noch bequem ist, gibt es vielerlei Hilfsmittel wie Yoga- bzw. Meditationskissen in unterschiedlichen Varianten oder auch Meditationsbänke. Wie du das passende Kissen für dich findest, kannst du bei Lotuscrafts lesen: Welches Kissen wählen? Probiere am besten mehrere Sitzhaltungen aus und finde so heraus, welche am geeignetsten und bequemsten für dich ist.

Bevor ich dir einige Sitzvarianten vorstelle, möchte ich dir noch sagen, was allen Sitzhaltungen gemein ist:

  • dein Sitz ist fest und stabil
  • deine Hüften sind etwas höher als deine Knie
  • deine Schultern, Kiefergelenke und Augen sind entspannt
  • deine Brust ist weit geöffnet
  • der Nacken lang
  • dein Scheitel strebt nach oben

So etwa wird dich dein Yogalehrer anleiten, damit du eine bequeme Sitzposition findest, die du eine Weile halten kannst. Warum die Hüften hierbei höher sein sollen als deine Knie? Ganz einfach, wenn die Hüften höher sind als die Knie, wird dein Becken leicht nach vorne gekippt. Somit richtet sich dein Rücken auf und du kannst länger ohne Anstrengung sitzen. Und genau hierbei kann dich ein Meditationskissen prima unterstützen.

Ich stelle dir nun 6 klassische Sitzhaltungen vor:

sitzpositionen_collage

  1. Vajrasana: Der Fersensitz oder auch Diamantsitz genannt.
  2. Sukhasana: Einfache kreuzbeinige Stellung, auch Schneidersitz genannt.
  3. Muktasana: Hier liegen die Beine voreinander.
  4. Siddhasana: Eine Ferse zwischen Geschlechtsorganen und Perineum, die andere Ferse am Schambein.
  5. Ardha Padmasana: Der halbe Lotussitz, ein Fuß liegt unter dem einen Oberschenkel, der andere Fuß auf dem anderen Oberschenkel.
  6. Padmasana: Der Lotussitz, es liegt ein Fuß auf einem Oberschenkel, den anderen Fuß auf dem anderen Oberschenkel.

Wenn du noch kein Sitzkissen zum Ausprobieren der einzelnen Haltungen hast, kannst du eine stabile Decke mehrmals falten oder auch mit Sofakissen oder Büchern ein Sitzkissen simulieren, um die für dich geeignete Höhe herauszufinden.

lotuscrafts_kissen

Die schönen Kissen, die du oben auf den Fotos siehst, sind von Lotuscrafts. Ich verwende sie sowohl für die eigene Praxis als auch in meinen Unterrichtsstunden. Es gibt sie in unterschiedlichen Sitzhöhen und durch den abnehmbaren Bezug kannst du dir die Füllung noch individuell anpassen. Gefüllt sind die Kissen übrigens mit ganz frischen Bio-Dinkelspelzen (kbA). Als ich meines etwas „entpackt“ habe, damit mein Kissen etwas niedriger wird, habe ich mich gefreut, dass die Dinkelspelzen so gut durften.

Bei Lotuscrafts findest du neben den schönen Yogakissen noch eine große Auswahl weiteres Zubehör für Yoga und Meditation, wie Yogamatten, Yogabolster, Decken, Taschen, Blöcke und und und… Alles ist besonders schön und liebevoll designt und die Materialien sind allesamt ökologisch. Somit sichert Lotuscrafts eine umweltschonende Herstellung und faire Löhne sowie Arbeitsbedingungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

lotuscrafts_kissen_solo2

 

Viel Freude beim Ausprobieren und anschließendem Meditieren.

Hab einen schönen Tag,

Eva

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