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YOGA

8 Tipps wie du Zuhause eine Yogaroutine aufbauen kannst

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8 Tipps wie du Zuhause eine Yogaroutine aufbauen kannst. Wenn ich unterrichte, werde ich immer wieder gefragt, wie ich es schaffe, täglich Yoga zu praktizieren. Für mich ist dies gar kein Thema mehr. Ich praktiziere schon so lange Yoga, dass mir etwas fehlt, wenn ich es einmal nicht mache. Die Benefits der regelmäßigen Yogapraxis sind so groß, dass ich keinen Tag auslassen möchte. Das Gefühl nach dem Üben ist wunderschön und der Rest des Tages verläuft ganz anders, positiver in jeglicher Hinsicht.

Dieses Gefühl steigert sich noch einmal, durch Regelmäßigkeit und die damit verbundene Entwicklung von Körper und Geist. Je mehr du übst, desto flexibler und stärker wirst du, im Körper wie auch im Geist. Und je flexibler und stärker du wirst, desto mehr Freude bereitet dir deine Praxis, die Bewegung deines Körpers und die Erfahrungen deines Geistes.

Im Yoga ist es eben so wie mit vielen anderen Dingen auch: du benötigst Disziplin und eine gewisse Routine, um Fortschritt oder Entwicklung zu erfahren. Dann wird dir deine Praxis so sehr Spass machen und Freude bereiten, dass du nicht mehr darauf verzichten möchtest.

Hier meine 8 Tipps, wie du dir Zuhause eine Yogaroutine aufbauen kannst:

  1. Gleiche Zeit, gleicher Ort: Wenn du Routine entwickeln möchtest, ist es gut, dir feste Zeiten zu setzen. Das kann zum Beispiel heißen: Um 6 Uhr aufstehen und als erstes 30 Minuten Yoga machen. Oder: Kinder zur Schule bringen und dann Yoga. Oder: 17 Uhr Feierabend, 60 Minuten Yoga… Prima ist auch, wenn du einen festen Yogaraum hast. Das kann ein eigenes Zimmer sein oder auch ein Plätzchen in einem Zimmer, das du rein hältst und wo du immer deine Matte ausrollen kannst. Feste Zeiten und ein fester Ort helfen definitiv bei der Entwicklung von Routine.
  2. Matte ausrollen: Egal was ist oder wie du dich fühlst, roll deine Matte aus. Diesen Tipp habe ich einmal von einer großen Yogini bekommen und so simpel es auch klingt, es wirkt. Auch wenn ich mich nicht nach Yoga fühle (was selten vorkommt), wenn die Matte einmal ausgerollt ist, ist der Schritt zum tatsächlichen Üben nicht mehr ganz so groß.
  3. Dauer vorab festlegen: Vielleicht hast du dir vorgenommen, jeden Morgen eine halbe Stunde zu üben, das ist natürlich prima. Es kann jedoch auch sein, dass du nicht immer eine halbe Stunde Zeit hast. Und manchmal hast du vielleicht auch viel mehr Zeit. Lege vor Beginn des Übens fest, wieviel Zeit du zur Verfügung hast, ob 10, 15, 30, 60 oder gar 90 Minuten. Wenn die Dauer vorab klar ist, ist es einfacher, sich daran zu halten und der Geist schweift nicht so leicht ab.
  4. Sei offen und flexibel: Das greift eigentlich schon in meinen nächsten Punkt über. Routinen sind prima. Es ist schön, wenn man sich einen festen Ort und auch eine feste Uhrzeit oder Übungsdauer gesetzt hat. Es wird jedoch auch Tage geben, an denen dies nicht realisierbar ist. Dann bitte nicht verzagen. Jetzt ist Flexibilität gefordert. Dann klappt Yoga eben erst abends statt schon morgens oder nur 15 Minuten statt einer Stunde. Oder du integrierst deine Übungen gestückelt in deinen Tagesablauf. Auch das ist prima. Und wenn es einmal gar nicht klappt, der nächste Tag wartet schon.
  5. Festes Programm: Es ist immer gut, ein festes Übungsprogramm zu haben. Manchmal wirst du ganz inspiriert sein und die Übungen werden sich zu einem schönen Fluss aneinanderreihen. Doch es wird bestimmt auch Tage geben, an denen du nicht ganz so motiviert bist. Das sind auch oft die Tage, an denen du vielleicht nicht praktizieren würdest. Hier ist es prima, wenn du ein festes Programm  hast. Du musst nicht nachdenken und kommst schneller in den Flow.
  6. Abwechslung: Ein festes Programm ist prima für Tage an denen du weniger motiviert bist oder auch, wenn du einfach mal nicht nachdenken und dich nur den Übungen hingeben möchtest. Wenn du jedoch Abwechslung brauchst, kannst du dir auch Themen setzen, um deine Praxis spannend zu halten. Das können Rückbeugen, Hüftöffnungen oder Balance-Übungen als Schwerpunkt sein. Oder du übst einmal mit Musik, das kann auch motivieren.
  7. Mach es dir schön: Mir macht das Üben gleich viel mehr Freude, wenn ich meinen Raum dafür schön gestaltet habe, mein Blick in Richtung Fenster ist und Kerzen brennen. Und manchmal finde ich es auch sehr motivierend, wenn ich mir schöne Yogakleidung anziehe. So banal das klingt, eine schön gestaltete Umgebung hat Auswirkungen auf unser Wohlbefinden. Und wenn wir uns wohlfühlen beim Yogapraktizieren, dann üben wir auch intensiver und vielleicht sogar öfter.
  8. Tagebuch führen: Ein spirituelles Tagebuch ist auch eine feine Sache. Notiere dir, wann du übst und auch was du geübt hast, das ist z.B. schön, wenn du deiner Praxis Schwerpunkte setzt, wie z.B. Hüftflexibilität oder Vorwärtsbeugen… So kannst du einen besseren Überblick behalten. Auch Erfahrungen kannst du festhalten. Manchmal hilft das Dokumentieren auch einfach, um am Ball zu bleiben.

Diese 8 Punkte haben mir sehr geholfen, eine Regelmäßigkeit beim Üben zu entwickeln. Sich eine feste Zeit und einen festen Ort zu wählen ist die Grundlage. Fange am Besten damit an und schaue dann, was du noch integrieren möchtest. Und vielleicht entwickelst du auch ein ganz eigenes Konzept für eine regelmäßige Praxis.

Dann mal los auf die Matte,

xx eure Eva

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2 Comments

  • Reply
    Silke
    24. April 2016 at 9:44

    Liebe Eva,
    ich kann gar nicht anders als anfangen auszuprobieren Yoga auch zu hause zu machen. Deine Tipps ist der perfekte Übergang von meinem Wunsch zum tatsächlichen tun. Herzlichen Dank!

    • Reply
      Eva
      24. April 2016 at 11:22

      Danke liebe Silke, ich freue mich schon auf den Dienstag!!!

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