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5 Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Badezimmer Plastikfrei leben

Nachhaltigkeit im Badezimmer

Wie ihr vielleicht schon wisst, versuche ich immer mehr auf Plastik zu verzichten und auch immer weniger Einwegprodukte zu kaufen. In manchen Bereichen klappt das schon ganz gut. Mit dem Badezimmer war ich bisher jedoch nicht so zufrieden. Da steht mir einfach noch zu viel Plastik herum, dass dann immer wieder im Müll landet. All die Tiegelchen und Verpackungen…

Eine Freundin aus meiner Yogatherapie-Ausbildung hat mir dann ein wundervolles Duschöl selbst hergestellt und in eine schöne Glasflasche gefüllt. Ein Öl in einer Glasflasche zum Duschen. Wie cool ist das denn… biologisch abbaubar und ohne häßliche Plastikverpackung. Das war für mich der Startschuss, um nach weiteren plastikfreien und auch wiederverwendbaren Produkten Ausschau zu halten. Hier meine erste Ausbeute:

  1. Duschöl: Das Duschöl ist leider nicht auf dem Foto abgebildet. Ihr könnt es jedoch ganz leicht selbst herstellen. Ein schönes Rezept dazu habe ich hier z.B. hier gefunden: Duschöl selber herstellen. Eine weitere tolle Alternative ist eine Duschseife, die ihr – wie mein Conditioner auf diesem Foto – in einer schönen Blechdose aufbewahren könnt.
  2. Festes Shampoo: Mein absolutes Lieblingsprodukt ist mein festes Shampoo. Ich habe es mir in einem Lush Shop gekauft, es gibt jedoch auch welche in Biomärkten oder im Avocadostore. Ich nehme das Shampoo mit Arganöl und den BIG Conditioner (im Foto abgebildet). Meine Haare waren noch nie schöner. Beide bewahre ich in Blechdosen auf, die man ebenfalls im Lush Shop kaufen kann.
  3. Mikrofasertuch zu Gesichtsreinigung: Von meinem Microfaser Gesichtstuch habe ich euch bereits hier vorgeschwärmt. Ich benutze nach wie vor die gleichen Tücher (ich habe drei Stück davon) wie letztes Jahr und kann somit seither komplett auf Waschlotion und Gesichtswasser verzichten. Und meine Haut ist nicht mehr so trocken und viel reiner als je zuvor.
  4. Menstruationsbecher: Den Menstruationsbecher habe ich ganz neu erstanden. Ich habe lange recherchiert und mich dann für den Mooncup entschieden, da er auf Bleich- und Färbemittel komplett verzichtet und sogar vegan ist. Mooncup ist zudem der bis dato einzige Hersteller von Hygieneartikeln, der als ethisches Unternehmen anerkannt ist. Eine Menstuationstasse wie der Mooncup hält dabei viele Jahre lang im Vergleich zu Tampons und Binden, die nach der Benutzung weggeworfen werden. Wusstet ihr, wieviele Tampons oder Binden eine Frau im Laufe ihres Lebens benutzt? 11.000. Das ist ganz schön viel Müll, der somit vermieden werden kann.
  5. Trockenbürsten: Trockenbürsten tue ich schon einige Jahre. Sowohl die Bürste als auch den Flachsschwamm, die ihr auf dem Foto sehen könnt, habe ich im Bioladen erstanden. Beides finde ich wesentlich besser als ein Peeling, das noch dazu oftmals Mikroplastik enthält. Doch Trockenbürsten wirken nicht nur wie ein Peeling, sie helfen der Haut, Gifte und Säuren auszuleiten, fördern die Durchblutung und bauen durch die Massage Stress ab.

Habt ihr auch plastikfreie oder wiederverwendbare Produkte in eurem Badezimmer, die ihr empfehlen könnt?

 

Ich wünsche euch eine wundervolle Woche!

Namasté

eure Eva, x

 

 

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4 Comments

  • Reply
    Nana
    15. Januar 2018 at 12:43

    Die festen Lush-Shampoos liebe ich schon seit einigen Jahren und brauche seit dem auch keinen Conditioner mehr. Die sind top!
    Außerdem benutzen wir lieber feste Seife als flüssige. Wieder Müll gespart. 🙂
    Zum Abschminken nehme ich ganz gerne die Mikorfaserpads von Jemako. Leider scheitern sie etwas an meinen Augen, da brauche ich dann doch wieder Makeupentferner und Wattepads. 🙁 Hab mir gerade aber mal sechs von deinen Mikrofasertüchern bestellt, vielleicht sind die noch besser. 🙂

    Lush hat nun auch feste Duschgele rausgebracht, die werde ich beizeiten auch mal probieren. 🙂 Ansonsten hab ich festgestellt, dass „teure“ Duschgele (Lush, L`Occitane) bei mir viel länger halten als günstige (Bale oder so). Klar, von der Ausgabe her rechnet es sich dann immer noch nicht, aber zumindest ist damit etwas Müll eingespart.
    Ganz neu umgestiegen bin ich auf eine Gesichtscreme aus einem Glastiegel. Die Plastiktuben will ich nun noch aufbrauchen und dann nicht mehr nachkaufen…
    Mehr fällt mir leider dazu nicht ein. 🙂

    • Reply
      Eva
      15. Januar 2018 at 19:26

      Liebe Nana, vielen Dank für deinen Beitrag. Da stecken so viele tolle Ideen drin. Nach den festen Duschgelen von Lush werde ich das nächste Mal, wenn ich einkaufen gehe, Ausschau halten. Das hört sich doch prima an. Und welche Gesichtscreme nimmst du denn? Ganz liebe Grüße, Eva

  • Reply
    Nana
    16. Januar 2018 at 17:23

    Hallo Eva,
    ich hab mich nach einer Probe für die Karite legere von L‘Occitane entschieden. Meine sehr sensible Gesichtshaut hat sie ohne Zicken und Pickel akzeptiert. Ich war erstaunt.
    Ergiebig ist sie auch, brauche nur ganz wenig.
    Und der Glastiegel sieht auch noch hübsch aus.
    Liebe Grüße
    Nana

    • Reply
      Eva
      20. Januar 2018 at 12:52

      Danke dir, liebe Nana. Die Karité-Creme mag ich auch gerne und auch die Immortelle habe ich schon einmal probiert, fand ich ebenfalls gut 🙂 Und das mit den Glastiegeln ist eine feine Sache. Liebe Grüße, Eva

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