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Be gentle with yourself, you are doing the best you can. Monday Motivation

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Be gentle with yourself, you are doing the best you can. Monday Motivation. Ich war heute Morgen hin und her gerissen, welchen Spruch ich für meine Monday Motivation auswählen soll. So wirklich gepasst hat keiner. Ich habe nun „Be gentle with yourself“ ausgewählt. Alternativ fand ich noch „If you have to force it, leave it“ ganz passend und gut zu meinen Gedanken vom Wochenende.

Übers Wochenende war ich nämlich bei einem tollen Yogaseminar im Allgäu: Asana Intensiv mit Narayani. Narayani ist eine englische Yogini mit einem faszinierenden Lebenslauf. Sie ist eine direkte und langjährige Schülerin von Swami Vishnu-Devananda (einer der Yogameister, die den Yoga in den Westen gebracht haben) und hat viele Jahre in dessen Ashram in den USA gelebt und ist auch mit ihm in viele Länder der Welt gereist. Mit ihrer sanften und ruhigen Art, hat sie uns Seminarteilnehmer spielerisch in die anspruchsvollsten Variationen der Yogastellungen geführt. Es war schön, angeleitet von einer so wundervollen Lehrerin, in einer tollen Gruppe von Yogis und Yoginis zu üben. Jeder hat für sich ausprobiert, wie weit er in den einzelnen Asanas (Yogastellungen) gehen möchte. Es gab kein Vergleichen, kein falsch und richtig. Die Atmosphäre war sehr entspannt und schön.

Dieses Bewusstsein und spielerische Ausprobieren würde ich mir gerne mehr im Alltag wünschen. Wir sind so schnell am Beurteilen, ob wir etwas gut oder schlecht machen. Wir sehen gerne Fehler in unserem Handeln und Sein. Mit uns selbst sind wir dabei meist am kritischsten, zweifeln am meisten. Dabei ist es viel schöner, die Dinge spielerisch anzugehen. Mit dem Erfolg stets im Fokus, sich Schritt für Schritt, und wenn es auch manchmal ganz kleine Schritte sind, dem Ziel zu nähern. Wenn wir an uns selbst und unseren Erfolg glauben, auch wenn wir noch ganz am Anfang des Weges sind, macht dies alles viel leichter. Wenn wir nur unsere Fehler sehen, so bringt uns das nicht voran. Ein fester Glaube an unseren Erfolg sowie Vertrauen und Liebe zu uns selbst machen einen großen Unterschied. Das gilt fürs Yoga sowie für unseren Alltag.

Oftmals sehen wir auch nur das Ziel und vergessen, den Weg dahin zu genießen. Im Yoga zeigt sich das sehr schön. Will ich z.B. den Handstand meistern, dann ist der Weg zum perfekten Handstand das eigentlich schöne: die Zeit die ich dafür aufwende und übe, mein Bewusstsein im Hier und Jetzt, das bewusste Wahrnehmen und Entdecken meines Körpers, das Spüren des Körpers in Bewegung… Das was ich über mich und meinen Körper und Geist auf dem Weg dorthin erfahre und lerne, ist der spannende Part am Handstand oder auch jeder anderen Asana.

Wenn wir uns im Alltag auch klare Ziele setzen, ähnlich wie „Ich möchte im Handstand stehen“, so könnten wir ebenso loslassen, bewusst unser Bestes geben und unseren Weg zum Ziel genießen. Ganz ohne Kategorisierungen in gut und schlecht, ganz ohne Selbstzweifel. Just do the best you can and be gentle with yourself.

Ich wünsche euch einen schönen Montag und eine tolle Woche.

Es ist Frühling! xx, Eva

 

 

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