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Collect moments not things. Monday Motivation

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Collect moments not things. Monday motivation. Dies ist ein Zitat, das mir aus dem Herzen spricht. Vollständig heißt es „While you are alive collect moments not things, earn respect not money and enjoy love not luxuries“ und ist von Aarti Khurana. Wer Aarti Khurana ist, habe ich nicht wirklich herausgefunden. Aber das ist auch nicht so wichtig, finde ich. Das Zitat ist auch so wunderschön, vor allem der Part „collect moments not things.“

Wir stecken so viel Energie in unsere materiellen Wünsche, dass wir das Leben und das Genießen drumherum oftmals vergessen. Jetzt wenn die Sonne immer mal wieder herauskommt, wird im Kleiderschrank geräumt. Die Wintersachen werden weggepackt und die Sommersachen ziehen ein. Und natürlich muss auch aufgerüstet werden, denn die Teilchen vom letzten Sommer… daran haben wir uns eigentlich schon satt gesehen. Und irgendwie haben wir auch das Gefühl, dass wir mehr brauchen. Mehr Schuhe, mehr Röckchen, mehr Täschchen, mehr alles. Einfach mehr. Es gibt auch wieder so viele tolle Sachen in den Läden. Und auch wenn unsere Garderobe letztes Jahr vollkommend ausreichend war: jetzt muss neues her. Und sind die ersten Wünsche erfüllt, zieht für einen kurzen Moment Glück ein. Aber das währt nicht lange, denn werden die Wünsche erfüllt, denkt sich der Geist: da ist noch mehr zu holen und es kommen neue und vor allem mehr Wünsche hinzu. Das kurze Glück ist dann gleich wieder weg, abgelöst von den neuen Wünschen. So geht das immerfort. Kleidung ist nur ein Beispiel.

Und was ist mit den tollen neuen Sachen? Nächste Saison passen sie nicht mehr, sind nicht mehr in oder abgenutzt. Und kurz darauf haben wir sie schon vergessen und es muss Neues her. Das trifft vielleicht nicht auf alles, doch auf viele materielle Gegenstände zu. Unsere Wünsche halten unseren Geist beschäftigt und es ist wenig Platz und auch Zeit für die wichtigen Dinge.

Denn was wir nicht so leicht vergessen, das sind schöne Momente. Erinnerst du dich noch an einen Rock, den du vor vier Jahren getragen hast? Wahrscheinlich nicht. Aber wer erinnert sich nicht an tolle Reisen? Den Buddha auf dem Foto oben habe ich in Kamakura fotografiert. Das war auf einer wunderschönen Japanreise mit meiner Freundin Dagmar. Das werde ich nie vergessen. Dieses Wochenende war ich mit Freundinnen aus, mit denen ich zusammen zur Schule gegangen bin. Einige davon sehe ich nicht so oft. Da wurde auch die eine oder andere Erinnerung wieder wach. Momente, die im Gedächtnis bleiben. Und auch dieser Abend wird im Gedächtnis bleiben. Schöne Ausflüge mit der Familie schaffen ebenfalls Erinnerungen und vor allem Zufriedenheit. Und Zufriedenheit schaffen viele materiellen Anschaffungen nur für einen kurzen Moment. Eigentlich sind wir immer nur einen kurzen Moment glücklich, wenn unser Wunsch erfüllt wurde. Denn schnell folgt der nächste Wunsch, d.h. der nächste Mangel zeigt sich und Glück zieht erst wieder ein, wenn der Wunsch erfüllt und der Mangel beseitigt wurde. So geht das immer weiter.

Natürlich können wir nicht komplett auf materielle Dinge verzichten. Aber vielleicht schaffen wir es, etwas auszudünnen bzw. uns zu minimieren. Wenn du deinen Wünschen nicht immer nachgibst, werden sie weniger werden. Und warum nicht statt in eine neue Garderobe (weil ich oben schon bei diesem Beispiel war), in schöne Momente investieren. Das muss nicht unbedingt finanziell sein. Einfach Zeit in schöne Momente, Erfahrungen und Abenteuer investieren. Momente schaffen nicht nur Zufriedenheit. Momente schaffen auch Gemeinschaft und lassen uns wachsen. Beste Voraussetzungen also für inneres Glück.

Ich wünsche euch eine schöne Woche mit vielen tollen Momenten, xx Eva

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