Flow & Glow
HAPPINESS

Ein Dankbarkeitstagebuch schreiben Der Blick auf die positiven Seiten des Lebens

Ein Dankbarkeitstagebuch schreiben. Der Blick auf die positiven Seiten des Lebens. Eine gefühlte Ewigkeit schleppte ich den Gedanken mit mir herum, ein Dankbarkeitstagebuch zu starten. Das war dann schon so lange her, dass ich mich gar nicht mehr richtig daran erinnern konnte, wie oder woher ich diesen Vorsatz überhaupt hatte. Ich war nie der große Tagebuch-Schreiber aber die Idee, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen, fand und finde ich klasse. Nur wie und wann beginnen?

Irgendwann vor den Sommerferien war ich dann bei einer Freundin und sie erzählte mir, dass sie gerne mit solch einem Tagebuch starten würde. Zufall oder Wink des Schicksals? Auf jeden Fall haben wir beschlossen, gemeinsam damit zu beginnen. Ich führe nun schon seit ein paar Monaten mein Tagebuch, zwar nicht immer täglich aber alles wichtige ist drin. Es war mit mir schon in China und auch in Italien. Welche Erfahrungen ich damit gemacht habe und was sich dadurch für mich verändert hat, erzähle ich euch hier.

Zunächst hat es Spass gemacht, mir ein schönes Buch für meine Aufschriebe auszusuchen. Ich habe ein gelbes Buch gewählt, auch wenn das gar nicht meine Farbe ist, aber das gelbe Büchlein macht mich irgendwie fröhlich. Und so strahle ich mein Buch jeden Abend schon an, wenn ich es in die Hand nehme. Ich habe damit begonnen, vor dem Zubettgehen drei Dinge aufzuschreiben, für die ich dankbar bin. Jeden Abend stelle ich mir nun die Frage: „Wofür bin ich heute dankbar?“ Dies können ganz kleine Dinge sein, wie für fünf Minuten inne zu halten und mein Gesicht in die Sonne zu strecken, während ich im Wald laufen war oder eine Umarmung von meinen Kindern oder aber auch ein tolles Wochenende auf einer Fortbildung. Mich abends mit den positiven Erlebnissen des Tages zu beschäftigen, hinterlässt ein gutes Gefühl von meinem Tag und lässt mich glücklich und zufrieden einschlafen.

Da ich dies nun schon eine ganze Weile praktiziere, fällt mir im Alttag immer mehr auf, was gerade gut läuft oder besonders schön ist. Und ich kann dies dadurch auch noch mehr genießen. Der Blick auf die positiven Seiten des Alltags wird gestärkt und ich freue mich manchmal schon tagsüber, dass ich mir manche Dinge abends in mein Buch schreiben kann. Das Tagebuch ist wie eine Sammlung von kleinen schönen Momenten. Ich habe es zwar bisher noch nicht gebraucht, aber ich kann mir gut vorstellen, dass ich all meine Aufschriebe einmal wieder durchlesen werde, vielleicht auch, wenn es gerade nicht so viel Gutes zu berichten gibt. Wobei das tägliche Niederschreiben von positiven Erlebnissen und Begegnungen auch sehr den Blick schärft, schönes in allem festzustellen, selbst in negativen Erlebnissen. Die innere Einstellung verändert sich dadurch, dass man den Fokus auf das legt, was positiv ist und was man schon gutes hat.

Auch habe ich festgestellt, dass so ein Büchlein ein prima Werkzeug ist, um herauszufinden, was mich wirklich glücklich macht. Von was möchte ich mehr in meinem Leben haben? Und was brauche ich gar nicht?

Wenn du auch mit einem Dankbarkeitstagebuch starten möchtest, dann nimm dir jeden Abend vor, drei Ereignisse aufzuschreiben, die dich besonders dankbar machen. Es werden bestimmt bald mehr werden. Und wenn es anfangs nur Stichworte waren so wirst du bestimmt schnell immer mehr ins Detail gehen. Versuche, die Ereignisse nicht nur aufzulisten, sondern fühle dich noch einmal richtig hinein.

Viel Freude beim Ausprobieren.

Eva xx

#agratefulheartisamagnetformiracles

You Might Also Like...

No Comments

    Kommentar verfassen

    %d Bloggern gefällt das: