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Filmtipp: A Plastic Ocean Und wie du Plastikmüll vermeiden kannst

Filmtipp: A Plastic Ocean. Und wie du Plastikmüll vermeiden kannst.

Vögel die Plastik kotzen. Fische die sterben, da ihre Mägen überfüllt sind mit kantigen Plastikstücken. Giftige Mikroplastik, die wir ebenfalls mitessen, wenn wir Fisch oder Muscheln auf dem Teller haben. Robben, die stranguliert werden, wenn sie durch Plastikseile schwimmen oder ersticken, wenn sie gegen Plastiktüten schwimmen. Kilometertief im Meer liegt unser Müll und durch die Strömungen wird er überallhin verteilt. Und im Pazifik ist bereits mehr Plastik als Plankton. So sieht es in unseren Meeren aus. Und das sind nur einige Impressionen aus dem Film „A Plastic Ocean“, den du auf Youtube oder Netflix anschauen kannst. Wenn du das Projekt unterstützen möchtest, dann klicke hier.

Hier habe ich euch den Trailer zum Filmipp ‚A Plastic Ocean‘:

Die Bilder sind erschreckend, aber sie rütteln auch auf. Sie zeigen uns, wie alles auf unserer Welt – alle Formen des Lebens – miteinander verbunden sind. Durch unser Konsumverhalten leidet unsere Erde und alle Bewohner ihres Lebensraumes. Und somit letztendlich auch wieder wir. Wegschauen geht schon lange nicht mehr.

Wenn du dir den Film anschaust, wird eines klar: Die Erde gehört uns nicht und wir haben kein Recht, sie für andere Lebewesen unbewohnbar zu machen.

Filme wie „A Plastic Ocean“ berühren tief und sind wichtig, um uns zu informieren. Denn wenn wir tagtäglich unsere Lebensmittel in ihren Verpackungen einkaufen, dann ist uns oft gar nicht bewusst, was dies für Auswirkungen hat – auf unsere Erde und schlussendlich auch wieder auf uns.

Vielleicht fragst du dich nun, was du bewirken kannst? Du bist doch „nur“ eine Person… wie soll sich da etwas auf der Welt verändern… Alle Bewegungen, die es je gab sind erst im kleinen gestartet. Um mal ein ganz anderes Thema zu wählen: schau dir das Wahlrecht für Frauen an. Es waren (nun sehr vereinfacht beschrieben) einzelne Frauen, denen – im letzten Jahrhundert – dieses Unrecht so missfallen hat, dass sie sich hierfür engagiert haben. Sie haben sich für ihr Thema stark gemacht und somit eine richtige Bewegung in Gang gesetzt, die schlussendlich im Wahlrecht für Frauen gemündet ist. Alle Bewegungen entstehen auf diese Weise: im Kleinen. Es sind immer eine Handvoll Menschen, denen – wenn die Zeit reif ist – ein Unrecht oder Missverhältnis auffällt und die sich für ein Thema stark machen. Durch ihr Vorbild werden andere Menschen auf das Thema aufmerksam und dazu inspiriert, sich ebenfalls dafür zu engagieren. Somit entsteht eine Bewegung. Menschen, die sich für etwas stark machen, inspirieren andere Menschen, ebenfalls für ihre Überzeugungen einzustehen und sich hierfür zu engagieren.

Also schau dir den Film an, bilde dir deine eigene Meinung und werde aktiv. Und beim Thema ‚Plastikmüll‘ bist du auch nicht alleine, hier gibt es schon eine große Gruppe die mitmacht, Plastikmüll zu vermeiden. Doch es müssen noch mehr werden.

Ich habe mir Gedanken gemacht, was man tun kann, um Plastikmüll zu vermeiden. Die Liste ist nicht vollständig und wenn du sie ergänzen möchtest, so nutze bitte die Kommentarfunktion. Ich bin für alle Ideen dankbar und alle anderen Leser können sie auch übernehmen.

 

Was kannst du – und auch ich – tun, um Plastikmüll zu vermeiden:

Sprich über das Thema, live oder auch in sozialen Netzwerken.

Vermeide unter allen Umständen Mikroplastik, die vor allem in Kosmetik vorkommt.

Bringe zum Einkaufen deine eigenen wiederverwendbaren Tragetaschen mit.

Lasse Plastikverpackungen im Laden zurück (wenn dies viele Menschen machen, müssen die Läden handeln).

Kaufe unverpackte Ware auf dem Markt

Und vielleicht gibt es sogar einen der Unpackt-Läden in deiner Nähe?

Überlege, wo auch immer du Verpackungen vermeiden kannst.

Bringe dir für To-go Getränke deinen eigenen Becher mit.

Kaufe Glasflaschen statt Plastikflaschen.

Brauchst du wirklich all die Sachen?

Gibt es für ein Produkt, das du kaufen möchtest, auch eine recyclebare Alternative?

Gibt es eine Alternative zum Plastikspielzeug für deine Kinder?

„YOU MIGHT NOT CARE, EVEN IF YOU KNOW,

BUT YOU CAN’T CARE IF YOU DON’T KNOW.“

Dr. Sylvia Earle

 

 

Was für ein bewegendes Thema…

 

Namasté,

Eva x

#onlyoneearth #thereisnoplanetb #spreadtheword

 

Wenn dir dieser Beitrag gefällt, dann schau dir auch den Artikel „Who made my clothes?“ an.

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