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Forgive Monday Motivation

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Forgive. Monday Motivation. Juhuuu! Die 40 Tage Fastenzeit sind geschafft. Ich hatte mir unter anderem vorgenommen, täglich viel Rohkost zu essen und einen Smoothie zu trinken. Auch hatte ich komplett auf Industriezucker verzichtet. Über meine Erfahrungen dabei, werde ich noch in einem separaten Artikel berichten. Als Resümee zu meiner Fastenzeit kann ich sagen, dass ich mich sehr wohl fühle, leicht, clean und vor allem mit unendlich viel Energie. Die 40 Tage haben sich mehr als gelohnt. Teilweise hatte ich sogar vergessen, dass ich „faste“. Mir sind meine Fastenvorhaben bereits zur Routine geworden. Und da ich mich deutlich wohler fühle, werde ich auf jeden Fall weiter machen.

Doch Ostern ist nicht nur das Ende der Fastenzeit. Ostern ist die Zeit des Auferstehens. Jesus wusste schon vorher, dass er verraten würde und sterben müsse, um danach wieder aufzuerstehen. Wenn ich an Ostern denke, dann fällt mir ein, was Jesus am Kreuz sprach: „Vater vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Ostern ist die Zeit des Auferstehens und des Vergebens.

Auch wir erfahren nicht nur Positives auf unserem Weg, sondern auch immer wieder Rückschläge und Leid. Das Leben scheint ein ewiger Fluss von positiven und auch negativen Erlebnissen. Dunkelheit und Licht. Beides gehört zu unserem Leben. Wir wachsen nicht nur an positiven Ereignissen, sondern vor allem auch an den nicht so schönen, an den Steinen auf unserem Weg oder auch an Rückschlägen.

Ein wichtiger Aspekt dabei ist die Vergebung. Durch negative Erlebnisse, vor allem, wenn jemand zweites darin verstrickt ist oder sogar Ursache war, entstehen Grollgefühle. Aber auch gegen uns können wir grollen, wenn wir mit unserem eigenen Handeln oder auch Denken nicht zufrieden sind, ja, uns vielleicht sogar Vorwürfe machen. Derartiger Groll ist oft Ursache für Unzufriedenheit, Ärger, Probleme oder auch Krankheiten. Groll schadet uns also immens, er verhindert, dass wir in unserer Mitte sind und inneren Frieden erfahren. Die Vergangenheit wird so zu einer großen Last, die unsere Gegenwart stark beeinflusst. Um wieder zu heilen und gestärkt daraus hervorzugehen, müssen wir vergeben. Durch Vergebung wachsen und heilen wir selbst.

Es gibt mehrere Arten des Vergebens. Du kannst einer Person ganz bewusst vergeben, die dir unrecht getan hat. Wenn du jemand anderem Unrecht getan hast, kannst du diese Person um Vergebung bitten. Und wenn du dir selbst Vorwürfe wegen irgend etwas machst, so kannst du auch dich selbst um Vergebung bitten.

Du kannst natürlich zur jeweils anderen Person gehen und direkt um Vergebung bitten oder auch vergeben. Doch genauso kannst du alle Arten der Vergebung für dich alleine praktizieren. Schließe dafür deine Augen und ziehe deine Aufmerksamkeit nach innen. Stell dir die Situation oder das Erlebnis im Geiste vor, dass auf Vergebung wartet. Wie sind deine Gefühle dabei? Kannst du es loslassen? Dann formuliere deine Entschuldigung im Geiste bzw. vergib dir oder der jeweils anderen Person. Somit gibst du deinem Geist einen neuen Impuls und lässt einen frischen Eindruck entstehen. Die betreffende Person wird dies spüren, auch wenn sie nicht anwesend ist.

Ich habe noch einen schönen Spruch von Nelson Mandela zum Thema Vergebung: „When a deep injury is done to us, we never heal until we forgive.“

Ich wünsche euch noch einen schönen Ostersonntag!

xx Eva

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