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MEDITATION

Metta Meditation – eine Anleitung Meditation der liebenden Güte

Metta Meditation - eine Anleitung

Metta Meditation – eine Anleitung. Meditation der liebenden Güte. In meinem Artikel über die Rauhnächte, habe ich euch berichtet, dass ich die Rauhnächte mit einer Meditation abschließe. Ich habe euch hierzu bereits die Lichtmeditation vorgestellt. Doch ich habe noch eine andere Meditationsform angesprochen: die Metta Meditation. Dies ist eine buddhistische Meditationsform und wird auch Metta Bhavana oder Meditation der liebenden Güte genannt. Metta ist ein Begriff aus der altindischen Sprache Pali und bedeutet soviel wie liebende Güte, Freundlichkeit und Mitgefühl. Bhavana stammt aus dem Sanskrit und bedeutet meditieren, manifestieren. Metta Bhavana ist also eine Meditationsform zur Entwicklung bzw. Manifestation von Liebe, Mitgefühl und Freundlichkeit.

Schön finde ich bei dieser Meditationsform, dass sie mit dir selbst beginnt und den Kreis dann immer größer werden lässt. Du Das heißt, du sendest dir zuerst Liebe und Mitgefühl und wenn die positiven Worte bei dir angekommen sind, dehnst du sie nach und nach auf alle Lebewesen aus.

Überlege dir ein paar kurze Affirmationen, wie z.B. diese:

„Möge ich immer glücklich sein.“

„Möge ich gesund sein und frei von Leiden.“

„Möge ich mich beschützt und sicher fühlen.“

„Möge sich mein Leben entfalten und blühen.“

Wiederholt wie ein Mantra, wirken diese vier Affirmationen (oder auch deine eigenen) wie ein Same, der – je mehr Aufmerksamkeit du ihm schenkst – immer mehr wächst und gedeiht.

Wenn du deine Affirmationen gefunden hast, dann überlege dir, wem du damit etwas gutes tun möchtest. Der erste Mensch, den du dabei ansprichst, sollst immer du selbst sein. Danach kannst du z.B. einem nahen Freund deine Affirmationen schicken, dann jemandem, den du vielleicht nicht so sehr magst oder jemand, mit dem du gerade eine schwierige Beziehung hast. Und zum Schluss kannst du die Affirmationen an die ganze Menschheit schicken.

Eine andere Alternative wäre auch, mit dir zu beginnen und dann deine Kinder, deine Eltern… den Kreis deiner Verwandeten immer größer zu ziehen.

Wenn du in der Reihenfolge der ersten Variante vorgehst, wird deine Meditation so aussehen:

Wiederhole deine Affirmationen dabei jeweils drei Mal.

  1. Nimm eine aufrechte Sitzhaltung ein. Dann lass deinen Atem ganz ruhig werden. Konzentriere dich nun auf dich selbst und sprich innerlich deine Affirmationen: „Möge ich immer glücklich sein. Möge ich gesund sein und frei von Leiden. Möge ich mich beschützt und sicher fühlen. Möge sich mein Leben entfalten und blühen.“ Pause.
  2. Denke nun an einen Freund, vielleicht jemanden, der deine Aufmerksamkeit gerade gut gebrauchen kann. Stell dir die Person vor deinem geistigen Auge vor und wiederhole dann deine Affirmationen: „Liebe(r)…, mögest du immer glücklich sein. Mögest du gesund sein und frei von Leiden. Mögest du dich beschützt und sicher fühlen. Möge sich dein Leben entfalten und blühen.“ Pause.
  3. Denke nun an jemanden, mit dem du gerade Schwierigkeiten hast oder nicht so gut auskommst. Visualisiere dir diese Person und wiederhole dann wieder deine Affirmationen: „Liebe(r)…, mögest du immer glücklich sein. Mögest du gesund sein und frei von Leiden. Mögest du dich beschützt und sicher fühlen. Möge sich dein Leben entfalten und blühen.“ Pause.
  4. Nun kannst du deine Affirmationen noch an die ganze Menschheit schicken, schließe dabei noch einmal ganz bewusst die vorherigen Personen mit ein und wiederhole dann: „Mögen alle Menschen immer glücklich sein. Mögen alle Menschen gesund sein und frei von Leiden. Mögen alle Menschen sich beschützt und sicher fühlen. Möge sich das Leben aller Menschen entfalten und blühen.“ Pause.
  5. Abschließen kannst du wieder mit dir: „Möge ich immer glücklich sein. Möge ich gesund sein und frei von Leiden. Möge ich mich beschützt und sicher fühlen. Möge sich mein Leben entfalten und blühen.“ Pause.

Metta Bhavana kannst du täglich üben oder auch ganz gezielt, wenn du dich mit dem Gefühl von Liebe und Mitgefühl verbinden möchtest.

Viel Freude beim Ausprobieren!

xx und Namasté, Eva

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2 Comments

  • Reply
    Lukas
    18. Juli 2017 at 12:31

    „Möge ich gesund sein und frei von Leiden.“ Hmm, versuchen kann mans ja Mal^^
    Bis jetzt hab ich mich noch nicht überwinden können Meditation auszuprobieren.
    Von hier https://gesundheits-abc.com/metta-meditation/ bin ich auf die Idee gekommen.
    Jetzt heißts mal loslegen…

    • Reply
      Eva
      23. Juli 2017 at 21:05

      Lieber Lukas, hast du die Metta Meditation schon ausprobiert? Ich finde sie wunderschön. Aber auch eine klassische Mantra-Meditation ist toll. Es lohnt sich auf jeden Fall, mehrere Meditationsformen auszuprobieren, bis man „seines“ gefunden hat. Viel Freude und Grüße, Eva

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