Flow & Glow
YOGA

Positives Denken im täglichen Leben

positives_denken2

Positives Denken im täglichen Leben. Unsere Gedanken sind eine große Kraft. Sie entstehen durch unseren Willen, unser Unterbewusstsein sowie als Reaktion auf innere und äußere Reize und Umstände. Wir sind dabei natürlich geprägt durch unsere Gene, frühere Leben und auch unsere Erziehung. Dennoch sind wir jederzeit frei zu wählen, woran wir denken und was wir in uns stärken möchten. Wir sind also selbst Chef oder Captain unseres eigenen Geistes.

Eines meiner Lieblingszitate ist von Buddha und lautet: „Wir sind was wir denken. Alles was wir sind entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“

Für mich bedeutet das, dass wir nicht nur unsere Gedanken erschaffen. Unsere Gedanken erschaffen auch uns. Sie machen uns zu dem Menschen, der wir sind. Die Gedanken formen unseren Charakter und prägen uns. Dabei steht der Gedanke am Anfang von allem: Erfolg oder Mißerfolg. Glück oder Unglück. Schließlich umgeben wir uns auch den ganzen Tag mit unseren Gedanken.

Wenn ich meinen Tag morgens mit guten Gedanken starte, wenn ich beim Start eines Projektes fest von dessen Gelingen überzeugt bin, so habe ich beste Voraussetzungen, dass beides ein Erfolg wird. Wenn ich jedoch an mein Scheitern denke, wie soll ich da erfolgreich sein? Klingt logisch, oder?

Es gibt noch ein weiteres schönes Zitat, dass ich mir immer wieder gerne ins Gedächtnis rufe. Meistens, wenn es gerade schwierig ist, am Positiven festzuhalten. Ich meine, das Zitat ist von Swami Sivananda. Ich habe es mir vor längerem einmal auf ein Kärtchen geschrieben und stelle es mir – im Wechsel mit anderen Zitaten und Sprüchen – immer mal wieder auf meinen Schreibtisch.

„Ein guter Gedanke ist dreimal gesegnet. Er nützt dem, der ihn denkt, indem er seinen Geistkörper verbessert. Dann nützt er dem, über den er gedacht wird. Und letztlich nützt er der ganzen Menschheit, da die allgemeine geistige Atmosphäre verbessert wird.

Ein schlechter Gedanke dagegen ist dreimal verflucht. Er schadet dem Denkenden, indem er seinen Geistkörper verletzt. Dann schadet er dem Menschen, der sein Gegenstand ist. Und letztlich schadet er der ganzen Menschheit, indem er die ganze geistige Atmosphäre verdirbt.“

Ich denke, das haben wir alle schon einmal beobachtet. Denken wir positiv, so fühlen wir uns harmonisch und beflügelt. Denken wir dagegen schlecht, so hinterlässt dies seine Spuren. Auch ziehen positive Gedanken weitere positive Gedanken mit sich. Schlechte Gedanken dagegen weitere schlechte, dies kann wie ein Teufelskreis sein, der schwer wieder zu durchbrechen ist. Auch habe ich schon gedacht, dass wenn ich mich mit meinem Partner streite, dies irgendwie im Raum hängen bleibt und auch die Kinder, wenn sie nach Hause kommen unruhig sind.

Also besser: Positive Gedanken in uns stärken.

Aber was mache ich, wenn negative Gedanken aufkommen? Wie kann ich damit umgehen?

Am Besten ist es, wenn man gleich handelt. Denn lässt man den negativen Gedanken erst einmal im Geist verweilen, so wird es schwierig, ihn wieder loszuwerden. Auch werden unsere Gedanken durch Wiederholung stärker und neigen dazu öfter aufzutauchen und weitere schlechte Gedanken mitzubringen.

Folgende Techniken oder Praktiken finde ich dafür hilfreich:

  • Ersetze negative Gedanken durch das Denken an ihr Gegenteil.
  • Halte deinen Geist beschäftigt, so dass er gar nicht in Versuchung kommt, sich mit Negativem zu beschäftigen.
  • Mache dir die Folgen der schlechten Gedanken bewusst.
  • Sobald ein negativer Gedanke auftaucht, denke an etwas anderes oder wiederhole ein Mantra.
  • Eigenschaftsmeditation üben.

Wenn das alles nicht klappen sollte, mach dir keine Vorwürfe sondern nimm es als Zeichen, aktiv zu werden. Du kannst dich dabei folgendes fragen:

  • Was ist sonst los? Brauche ich vielleicht mehr Ruhe?
  • Gibt es eine Möglichkeit meine Wut, Enttäuschung oder auch Aggressionen anders auszuleben?
  • Tut mir jemand oder etwas nicht gut und ich sollte mich zur Wehr setzen?

Das Beste ist natürlich, gleich die positiven Gedanken zu stärken, so dass erst gar keine negativen Gedanken auftauchen können. Dies kann man tatsächlich lernen. Du kannst ganz bewusst eine positive Sichtweise entwickeln, dich sozusagen umprogrammieren.

Was hilft positive Gedanken zu stärken:

  • Als ersten Gedanken am Tag etwas Positives denken. Leg dir vielleicht einen positiven Spruch, ein Kompliment oder eine schöne Affirmation auf deinen Nachttisch, so dass du dies als erstes am frischen Tag erblickst und dich gleich freuen kannst.
  • Übe dich in Achtsamkeit. Wenn wir Dinge ruhig und konzentriert erledigen, so macht das Freude.
  • Glaube an deinen Erfolg.
  • Kultiviere positive Gedanken, denn diese sind ansteckend und ziehen weitere positive Gedanken an.
  • Sehe das Positive in Dingen, Veränderung als Chance, Krankheit als Möglichkeit zur Besinnung, Verluste als Neubeginn…
  • Und versuche nicht zuviel gleichzeitig zu wollen. Dann haben unsere Gedanken wenig Kraft. Besser ist es, die Energie in eine bestimmte Richtung zu steuern.

Ich beschäftige mich schon lange mit diesem Thema. Für meinen Post hatte ich viele Texte von Swami Sivananda und auch die Yoga Sutras von Patanjali studiert.

In diesem Sinne: Think positive! Und vergiss nicht, wir sind alle Übende.

xx, Eva

 

You Might Also Like...

No Comments

    Kommentar verfassen

    %d Bloggern gefällt das: