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Selbstgemachtes Granola aka Knuspermüsli Pimp your Müsli

Granola

Selbstgemachtes Granola. Pimp your Müsli. Letzte Woche habe ich meinen Mann einkaufen geschickt. Da weiß ich schon, dass sich die Kinder danach freuen werden, denn es landen meist Sachen im Einkaufswagen, die ich nicht unbedingt kaufen würde. Oft ist es Nutella. Dieses Mal war es ein Knuspermüsli mit viel Zucker und Palmfett. Die Kinder waren happy, ich natürlich nicht so sehr.

Ich hatte schon viele Rezepte gelesen, wie man Granola – auch Knusper- oder Crunchymüsli genannt – selbst machen kann. Und habe es aber bisher nie gemacht. Warum ist mir mittlerweile schleierhaft. Die Zutaten habe ich alle meist vorrätig und es geht wirklich sehr schnell und es schmeckt viel, viel besser als die gekauften Knuspermüslis. Und da bin ich nicht alleine, auch mein Mann und meine Kinder lieben das selbstgemachte Granola und löffeln es sogar so aus dem Glas. Und dabei sind nur gesunde Zutaten drin.

Wer nicht aus dem Glas löffeln möchte, der kann das Granola ins Müsli geben, zu Obstsalat oder auf eine Smoothiebowl. Heute habe ich meiner Tochter ein kleines Döschen gefüllt damit zum Ausflugstag ihres Kindergartens mitgegeben.

Ich habe alles rein, was die Küche hergab, den Zucker durch Reissirup und das Palmfett durch Kokosöl ausgetauscht und fertig waren zwei große Vorratsgläser mit leckerstem gesundem Granola gefüllt.

Hier die Zutaten (gibt es wie immer alle, wenn nicht im normalen Supermarkt, im Bioladen oder bei DM):

  • 2 Tassen Haferflocken (Zartblatt von Kölln)
  • ½ Tasse Amaranth gepufft
  • ½ Tasse Kokosflocken
  • 1 Tasse Haselnüsse
  • ½ Tasse Sonnenblumenkerne
  • ½ Tasse Kürbiskerne
  • ½ Tasse Rosinen
  • 5 Feigen
  • 2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Kokosöl
  • 4 EL Reissirup (oder ein anderes Süßungsmittel)

Diese Mischung schmeckt richtig gut, ihr könnt aber natürlich auch variieren, auch mal Schokonibs oder andere Nüsse und Getreidevarianten hinzutun. Wenn ihr richtige Klümpchen haben möchtet, so wie im gekauften Granola, dann gebt am Besten noch ein bis zwei Löffel Kokosöl und Reissirup mehr hinzu.

Und so wird es gemacht:

  • Backofen auf 180° Grad vorheizen (Ober- und Unterhitze)
  • Haferflocken, gepufften Amaranth, Kokosflocken, Zimt und Salz in einer großen Schüssel vermengen.
  • Haselnüsse in die Küchenmaschine geben und kurz pulsieren, bis kleine Stückchen daraus geworden sind (kein Mehl!). Bei meiner Küchenmaschine dauert das eine knappe Minute. Haselnüsse zur Mischung hinzugeben.
  • Sonnenblumen- und Kürbiskerne ebenso in der Küchenmaschine kurz zerkleinern. Alternativ kann man sie auch ganz hinzugeben, meine Kinder essen sie nur, wenn ich sie etwas zerkleinert habe und mir schmeckt es, ehrlich gesagt, auch besser.
  • 5 Feigen und die Rosinen auch in der Küchenmaschine zerkleinern und die Masse (etwas schmierig, deshalb auch bitte als letztes in die Küchenmaschine geben) unterrühren, bis sie sich gleichmäßig unter den anderen Zutaten verteilt hat.
  • Dann das Kokosöl und den Reissirup auf kleiner Flamme (ich nehme Stufe 2 von 9) vorsichtig erhitzen und verrühren. Zur Granolamischung hinzugeben und alles gut vermengen.
  • Dann die fertige Mischung auf ein Backblech geben und in den vorgeheizten Ofen schieben.
  • Lasst die Masse ca. 25 Minuten im Backofen und rührt immer mal wieder um, so dass alles gleichmäßig geröstet wird.
  • Abkühlen lassen und in Vorratsgläser füllen.

Und so sieht das Granola auf einer Smoothiebowl aus:

Granola_bowl

Beim nächsten Mal werde ich eine Mischung mit gepufftem Quinoa, Rohkakaopulver und Kakaonibs probieren. Zum Glück sind wir alle gute Esser, so dass unsere Gläser schon fast verputzt sind.

xx, eure Eva

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2 Comments

  • Reply
    Andrea
    15. April 2016 at 13:07

    Liebe Eva, ich habe heute Zutaten für Crunchymüsli zum Selbermachen gekauft, da passt dein heutiges Rezept super! Ich finde nämlich den Zuckeranteil in gekauften Müslis viel zu hoch. Und Dank deines tollen Blogs über diverse Zuckerersatzstoffe habe ich heute Reissirup gekauft. Vielen Dank für die tolle Übersicht! Liebe Grüße Andrea

    • Reply
      Eva
      15. April 2016 at 18:53

      Danke liebe Andrea, ich bin gespannt, was du berichtest und ob es deiner Familie auch geschmeckt hat. Vielleicht bis morgen beim Fussball, liebe Grüße.

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