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Selbstgemachtes Tahini So schmeckt jedes Hummus noch einmal besser

selbstgemachtes Tahini

Selbstgemachtes Tahini. So schmeckt jedes Hummus noch einmal besser. Da ich viel Hummus esse, habe ich einen enormen Verbrauch an Tahini. Das ist eine Paste aus fein gemahlenen Sesamsamen. Tahini wird vor allem in der arabischen Küche verwendet, sie ist z.B. eine Grundzutat von Hummus, aber auch von vielen anderen Dips und Dressings. Ich rühre auch immer etwas Tahini in eines meiner Standardmittagessen: Quinoa mit Roter Beete und Apfel. Tahini peppt bei mir auch andere Gerichte auf und liefert eine extra Portion Calcium. Dabei fand ich immer, das die Paste an sich eigentlich überhaupt nicht schmeckt. So wollte ich schon immer einmal probieren, sie selbst zu machen. Denn auch bei Nussmusen finde ich die selbstgemachte Variante immer um Klassen besser als jede gekaufte Version. Ich hab’s probiert und es ist so simpel und so wahnsinnig schnell gemacht, dass ich mich wirklich frage, warum ich schon seit Jahren Tahini kaufe. Das selbstgemachte Tahini schmeckt zudem auch noch richtig gut und ist viel cremiger als alles was ich bisher im Supermarkt oder Bioladen erstanden habe.

Falls ihr es auch einmal ausprobieren möchtet. Hier kommt das Rezept.

An Zutaten benötigst du:

  • 300 Gramm Sesamsamen
  • 100 Milliliter Olivenöl (oder ein anderes, eventuell neutraleres Öl)
  • 1 gute Prise Salz

Du kannst entweder geschälte oder ungeschälte Sesamsamen verwenden oder beides mischen. Mit den ungeschälten Sesamsamen schmeckt es etwas bitterer und das Tahini wird dunkler. Dafür sind jedoch mehr Vitamine und Nährstoffe enthalten.

Und so wird es gemacht:

  • Ich habe die Sesamsamen vorher im Backofen 10 Minuten geröstet. Das muss man nicht. Ich finde jedoch, dass es so besser schmeckt, wie auch bei den Nussmusen. Gib dazu einfach die 300 Gramm Sesamsamen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und dann ab bei 180° Celsius in den vorgeheizten Backofen. Da es relativ viele Samen sind, lockere ich sie mit einer Gabel zwischendurch auf, so dass die Samen von unten nach oben kommen.
  • Nach 10 Minuten aus dem Backofen holen und abkühlen lassen. Das Aroma ist jetzt schon umwerfend.
  • Gib dann die abgekühlten Samen in die Küchenmaschine. Pulsiere für eine Minute. Füge nun das Salz und das Olivenöl hinzu und pulsiere noch einmal für 2 Minuten. Wenn du Olivenöl nicht magst, kannst du auch ein anderes, neutraleres Öl verwenden.
  • Schon fertig, in ein schönes Glas füllen oder gleich  Hummus damit zubereiten.

Die Sesampaste hält sich ungefähr zwei Wochen im Kühlschrank. Du kannst sie für Hummus, Dips, Dressings und alle möglichen Saucen verwenden.

Tahini als Sauce

Guten Appetit und einen tollen Tag

xx Eva

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