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Simplify Weniger ist mehr

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Simplify. Weniger ist mehr. Letzte Woche habe ich – mit Ausnahme des Montagsmantras – keinen Artikel gepostet. Das liegt zum einen daran, dass ich an der Grundschule meines Sohnes bei einem Projekt mitgewirkt habe. Es war Zirkuswoche und ich habe zusammen mit zwei Freundinnen eine Gruppe geleitet, mit der wir vergangenen Freitag zwei Aufführungen hatten. Wen es interessiert, ich hatte die Gruppe „Jonglieren, Pois und Diabolo“ (bitte nicht staunen, ich konnte das alles vorher nicht wirklich). Und zum anderen: Neben dem Zirkusprojekt habe ich ausgemistet was das Zeug hält. Und damit bin ich noch lange nicht fertig. Denn ich habe Feuer gefangen und mache das ganz systematisch nach einem tollen und sehr inspirierenden Buch, das ich vorab gelesen hatte. Zu dem Buch werde ich euch am Donnerstag in einem neuen Blogpost mehr erzählen.

Ich hatte schon lange das Gefühl, das alltägliche Chaos nicht mehr wirklich zu Überblicken. Es haben sich viel zu viele Sachen angesammelt, viel zu viele Aufgaben, viel zu viel von allem. Dabei bin ich eigentlich gar niemand, der Dinge hortet… Doch ständig wird etwas neues gekauft, obwohl man eigentlich schon genug hat. Obwohl ICH eigentlich schon genug habe. Aber wer hat auch noch einen Überblick über die eigenen Besitztümer? Ganz deutlich wird mir das nun, nachdem ich meinen Kleiderschrank ausgemistet habe. Mein Kleiderschrank ist einen Meter breit und wir haben keine Altbauwohnung mit drei Meter hohen Wänden. Es ist also ein ganz gewöhnlicher Schrank. Modell Pax von Ikea, wer es genau wissen möchte. Dies war meine Aufgabe der letzten Woche. Ich habe aus diesem ein Meter breiten Schrank zwei hoch gestapelte Wäschekörbe voll Kleidung ausgemistet. Keine Ahnung, wie das alles Platz da drinnen hatte… Aber egal. Das Gefühl nun ist wunderbar. Ich fühle mich leicht und befreit, wenn ich in meinen Kleiderschrank schaue. Die Kleidung liegt so, dass sie Luft zum Atmen hat, nichts wird geknautscht oder gequetscht. Und so geht es mir nun auch. Mir stockt nicht mehr der Atem beim Öffnen meines Schrankes. Ich sehe, was ich besitze, denn all die schönen Stücke in meinem Schrank hängen und liegen fein säuberlich an ihrem Platz. Und das tolle daran ist: Ich besitze nun viel, viel weniger Kleidung, doch ich habe eine Menge Dinge, die ich anziehen kann. Viel mehr als vorher. Durch den Raum im Schrank kann ich auch gleich überblicken, was ich mit was kombinieren kann. Ich könnte gerade ständig meine Schranktür öffnen und mich an dem schönen Anblick erfreuen.

Mit der Kleidung habe ich angefangen, als nächstes sind die Bücher dran. Aber das und nach welchem System ich ausmiste und aufräume, erzähle ich euch am Donnerstag in einem separaten Blogpost. Seid gespannt. Worum es mir hier geht: Wenn du auch das Gefühl hast, keine Zeit zu haben, keine Luft zum Atmen, wenn du dich bedrückt fühlst. Schau doch einmal nach, ob du Dinge reduzieren oder vereinfachen kannst. Wenn wir zu viele Dinge besitzen oder auch zu viele Aufgaben und Pflichten haben, fehlt uns oftmals der Überblick und wir bekommen dass Gefühl der Überforderung. Denn um sich um all die vielen Dinge zu kümmern, benötigt man Zeit und auch Überblick. Je mehr es wird, desto schwieriger wird es.

Falls es dir auch so geht: Überlege dir genau, in welchen Bereichen du das Gefühl hast, dass dir der Überblick fehlt, die Luft zum Atmen. Wie und wo kannst du hier ausdünnen und vereinfachen? Kannst du Dinge oder Aufgaben weglassen? Oder auch zwei Aufgaben zusammenlegen? Etwas delegieren? Oder auch Prioritäten neu setzen? Einen anderen Blick auf die Dinge bekommen? Brauchst du all die Dinge die du besitzt? Wenn ja, kannst du dich auch wirklich um sie kümmern?

Nachdem ich so erfolgreich meinen Kleiderschrank ausgemistet habe, kann ich sagen: weniger ist wirklich mehr. Wenn wir Klarheit um uns herum haben, können wir auch Klarheit in uns finden.

Oder wie ein schönes Sprichwort sagt: „As I unclutter my life, I free myself to answer the callings of my soul.“

Ich geh dann mal wieder ausmisten, xo Eva

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2 Comments

  • Reply
    Elisabeth Green
    13. Juni 2016 at 11:25

    Schöner Beitrag. Ich kann dir voll und ganz zustimmen!
    Liebe Grüße
    Elisabeth

    • Reply
      Eva
      13. Juni 2016 at 14:59

      Vielen lieben Dank, Elisabeth. Ich wünsche dir noch einen schönen Tag, liebe Grüße, Eva

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