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Die 10 besten Tipps zum Einschlafen So schläfst du schnell ein und schlummerst wie ein Baby

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Die 10 besten Tipps zum Einschlafen. So schläfst du schnell ein und schlummerst wie ein Baby. Wenn der Tag ereignisreich war, dann gibt es doch nichts schöneres, als abends müde ins Bett zu fallen und zu schlafen. Unser Schlaf ist eine wichtige Ruhe- und Erholungsphase für unseren Körper. Wenn wir eine gute Nachtruhe hatten, dann fühlen wir uns morgens erholt und frisch und sind bereit, den Tag aktiv zu gestalten. Doch leider ist es nicht immer so einfach, in den Schlaf zu finden oder auch durchzuschlafen. Gerade, wenn der Tag sehr ereignisreich war. Oft hängen wir in Gedanken noch an dem Erlebten oder schmieden schon Pläne und schreiben imaginäre Listen für den nächsten Tag, sobald unser Kopf das Kissen berührt.

Heute schlafe ich wunderbar, d.h. wenn die Kinder durchschlafen… Doch das war nicht immer so. Im Studium und mit dem Druck, den das Studium mit sich bringt, fing bei mir das Kopfkino an. Auch bin ich nachts immer wieder aufgewacht, da sich die Muskeln in meinen Beinen gemeldet haben. Zu dieser Zeit habe ich mich viel mit dem Thema Schlaf und Schlafen beschäftigt und alles mögliche ausprobiert. Mit regelmäßigem Yoga habe ich wieder zu einem guten und gesunden Schlaf gefunden. Doch auch neben Yoga habe ich viele Tipps gesammelt und getestet, so dass ich eine „selbsternannte Expertin“ in Sachen Schlaf geworden bin. Meine besten Tipps verrate ich euch gerne. Einiges davon mache ich täglich oder regelmäßig. Auf andere Punkte greife ich immer wieder zurück. Ich hoffe, ihr findet auch den ein oder anderen Tipp hilfreich.

 

Hier mein Top 10 Tipps wie ihr schnell einschlaft und dann schlummert wie ein Baby:

  1. Komm schon vorher zur Ruhe. Schalte schon ungefähr zwei Stunden vor dem Schlafengehen alle technischen Geräte ab. Handy Fernseher und Rechner… Facebook, Instagram und Twitter… die können alle bis morgen auf dich warten, wenn du wieder frisch und ausgeruht bist. Schnapp dir lieber ein gutes Buch.
  2. Kein spätes Abendessen oder gar Mitternachtssnacks. Oft hat man kurz vor dem Schlafengehen noch einmal das Gefühl wahnsinnig hungrig zu sein. Manchmal sind es auch nur Appetit, gar kein richtiger Hunger. Besser ist es, nach 19 Uhr nichts mehr zu essen, denn dein Körper braucht enorm viel Energie für die Verdauung. Und wenn du nachts verdaust, dein Körper sich also anstrengt, kann er nicht richtig zur Ruhe finden.
  3. Das Kopfkino abstellen. Manchmal war der Tag so ereignisreich, dass du gar nicht wirklich zum Nachdenken gekommen bist. Oder du hast nicht alles erledigen können und sobald du dich hinlegst und allmählich zur Ruhe kommst, fängt es an: im Kopf werden to-do-Listen geschrieben, es wird gedacht und gedacht und gedacht. Kopfkino sagt man so schön. Wenn es dir auch so geht, dann leg dir doch einfach Stift und Block neben das Bett und mache dir jeden Abend Notizen. Deine Gedanken sind somit festgehalten und du kannst getrost loslassen.
  4. Kopfkino in Träume verwandeln. Eine zweite Möglichkeit mit Kopfkino umzugehen ist, deine Gedanken direkt in Träume umzuwandeln. Oder du stellst dir vor, du setzt dich in ein Auto oder setzt dich in ein Flugzeug und fährst/fliegst von deinen Gedanken davon, reist somit direkt in deinen Traum hinein.
  5. Warme Füße. Ganz simpel, aber dennoch eine prima Maßnahme. Wenn du zu kalten Füßen neigst, geh einfach mit Wollsocken ins Bett oder pack dir eine Wärmflasche auf die Füße. Denn mit kalten Füßen kann man einfach nicht einschlafen.
  6. Füße baden und ölen. Prima sind auch Fußbäder vor dem Einschlafen. Das beruhigt, nimmt die Hektik des Tages und du hast gleich warme Füße. Besonders toll finde ich ein Fußbad mit Solum Öl von Weleda. Danach wirkt es Wunder die Füße mit Sesamöl zu massieren oder auch nur einzureiben. Diesen Tipp habe ich einmal von Leela Mata, einer bekannten indischen Yoga-Meisterin und Ayurveda-Expertin bekommen. Das hat mir schon sehr oft geholfen. Wenn du etwas Abwechslung möchtest, dann probier auch mal einen Tropfen Weihrauchöl auf jede Ferse zu geben. Weihrauch bringt unsere Gedanken zur Ruhe und versetzt in einen meditativen Zustand, also prima Voraussetzungen für einen guten Schlaf.
  7. Progressive Muskelentspannung. Wenn du bereits im Bett liegst, dreh dich auf den Rücken und spanne der Reihe nach alle Gliedmaße und Körperpartien von den Füßen bis zum Kopf an, halte die Spannung 3 Atemzüge lang und lasse dann wieder locker. Eine alternative ist die Reise durch den Körper. Vielleicht kennst du dies auch bereits aus deiner Yogastunde. Beginne hier auch wieder bei den Füßen und wandere mit deinem Bewusstsein von den Füßen bis zum Kopf, gehe dabei alle Körperteile durch und verweile jeweils einige Momente mit deiner Aufmerksamkeit dort. Und spüre zum Abschluss noch einmal deinen ganzen Körper.
  8. Beobachte deinen Atem oder übe ein paar Runden Wechselatmung. Dies kannst du als Ritual vor dem Schlafengehen einführen. Setze dich, vielleicht schon im Bett, in einen kreuzbeinigen Sitz (oder so, wie du eine Weile bequem aufrecht sitzen kannst), schließe die Augen und beginne deinen Atem zu beobachten. Fange damit an, den Atem zu spüren, wie er kalt in die Nase einströmt und warm wieder hinausfließt. Du kannst hier verweilen oder auch das Ein- und Ausströmen deinen Atems im Bauch beobachten. Verfolge deinen Atem mit deiner Aufmerksamkeit und komme so immer mehr zur Ruhe. Vielleicht übst du auch bereits Yoga und hast von deinem Lehrer bereits die Wechselatmung erlernt. Dies ist auch eine schöne Möglichkeit, sich abends zu fokussieren, zu innerer Ruhe und Kraft zu finden und somit auf den Schlaf vorzubereiten. Mache ein Ritual daraus. Rituale sind sehr wichtig im Leben und verhelfen zu einem gesunden Schlaf. Auch ein paar einfache, entspannende Yogaübungen direkt vor dem Schlafengehen wirken Wunder. Yoga dehnt und wärmt den ganzen Körper und blockierte Energien werden wieder freigesetzt.
  9. Lavendel. Lavendel gilt als klassischer Helfer beim Einschlafen. Ich habe ein Augenkissen, das mit Lavendelblüten gefüllt ist. Ich nehme es nicht oft, finde es aber immer sehr entspannend, wenn ich doch einmal danach greife. Ein Teelöffel Lavendelblüten mit heißem Wasser aufgebrüht und eventuell noch leicht gesüßt, ist ein schöner Schlummertrunk. Und mein Favorite in Sachen Lavendel: Lavendelöl abends in die Schläfen einmassieren. Das beruhigt sofort und der Duft verspricht schöne Träume.
  10. Mein Lieblingstipp zuletzt: die Füße erden. Oftmals war der Tag so ereignisreich und wir hatten wenig Zeit zu entspannen, dass wir nicht mehr wirklich mit der Erde verbunden sind. Das merkst du vielleicht, wenn du abends in deine Füße spürst. Dabei sollten sie fest am Boden stehen. Wenn du das Gefühl hast, die Füße sind nicht mehr wirklich mit der Erde verbunden, dann führe folgende Übung durch. Wenn du schon im Bett liegt, auf dem Rücken, dann stell die Füße hüftbreit hinter dem Gesäß auf und gib die Knie zusammen. Schließe deine Augen und atme ein paar Mal ganz bewusst durch die Nase in den Bauch ein und zur Nase wieder aus. Nimm dabei wahr, wie mit jeder Einatmung, deine Bauchdecke sich wölbt. Schicke dann deinen Einatem in den Bauch und lass den Ausatem durch Becken und Beine in deine Füße fließen und über die Füße hinaus. Nimm dabei ganz bewusst wahr, wie deine Füße mehr und mehr auf der Erde ankommen und du dich somit erdest. Hierzu gibt es noch viele weitere wunderschöne Übungen, die ich, wenn es euch interessiert, gerne in einem anderen Artikel beschreiben kann. Gebt einfach Bescheid.

Wenn ihr auch Tipps zum Thema Schlaf habt, dann lasst sie mich wissen. Ich probiere gerne alles aus. Und vielleicht helfen sie ja auch jemand anderem.

xx, eure Eva

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