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Veganes Bärlauchpesto selbstgemacht Frühlingszeit ist Bärlauchzeit

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Veganes Bärlauchpesto selbstgemacht. Frühlingszeit ist Bärlauchzeit.

Bärlauchzeit ist von März bis Mitte Mai (der Zeitraum variiert je nach Region). Ich habe bereits die ersten noch sehr zarten Blätter gepflückt. Die jungen Blätter schmecken besonders frisch und aromatisch. Wenn ihr selber sammeln möchtet, dann schaut euch doch einmal im Wald oder an schattigen und feuchten Standorten um. Wenn es leicht nach Knoblauch riecht. Dann ist es bestimmt Bärlauch.

Aber seid vorsichtig beim Pflücken. Bärlauch kann mit Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen verwechselt werden. Wie die Blätter genau aussehen, könnt ihr euch bei Wikipedia im Internet anschauen. Das beste Unterscheidungsmerkmal ist jedoch der Geruch. Die Blätter des Bärlauchs riechen intensiv nach Knoblauch, wenn man sie zwischen den Fingern reibt. Bärlauch ist mit Knoblauch, verwandt und wird auch Waldknoblauch genannt. Die Blätter von Maiglöckchen und der Herbstzeitlosen sind dagegen geruchlos. Falls ihr euch nicht sicher seid: auch auf dem Markt oder beim Obst- und Gemüsehändler könnt ihr im Frühling Bärlauch kaufen.

Wie pflücken?

Wenn ihr euren Bärlauch selbst pflückt, dann rät der Naturschutzbund, immer nur wenige Blätter einer Pflanze mit einem Messer abzuschneiden oder mit den Fingern abzuzwicken. Auf keinen Fall die Wurzel der Pflanze rausreißen. So ist der Bestand fürs nächste Jahr bereits gesichert.

Was ihr für ein Glas leckeres Bärlauchpesto benötigt:

  • 100g Bärlauchblätter
  • 50g Cashewnüsse und Sonnenblumenkerne (ungefähr im Verhältnis 30g Cashewkerne und 20g Sonnenblumenkerne)
  • 75ml mildes kaltgepresstes Olivenöl (bitte unbedingt ein mildes Öl verwenden, da der Bärlauch bereits eine eigene Schärfe hat)
  • Steinsalz

Und so wird es gemacht:

  • Bärlauch sehr gut waschen und in eine Mixschüssel geben.
  • Cashewkerne und Sonnenblumenkerne kurz in einer beschichteten Pfanne anrösten und dann zum Bärlauch geben
  • Das – unbedingt milde – Ölivenöl und etwas Steinsalz hinzugeben. Falls ihr kein mildes Olivenöl zur Hand habt, könnt ihr auch Sonnenblumenöl verwenden. Ich verwende immer kaltgepresstes Olivenöl, auf dem Etikett steht dann meist „nativ“ oder „vergine“.
  • Mit dem Zauberstab (Stabmixer) zerkleinern, bis eine glatte Masse entsteht.
  • Da der Geschmack stark von den verwendeten Zutaten abhängt, probiert noch einmal, ob noch etwas fehlt, ob Salz oder ein paar Nusskerne oder Öl hinzugegeben werden muss.
  • und fertig.

Ich habe mein Pesto als Pastasauce verwendet. Damit es etwas raffinierter schmeckt, habe ich Cashew- und Sonnenblumenkerne leicht zerstoßen und auf die Nudeln gegeben. Und dann habe ich noch eingelegte Tomaten zerschnitten und ebenfalls hinzugegeben. Lecker!

Wenn ihr das Bärlauch nicht komplett aufbraucht, dann füllt es doch in ein sauberes, verschließbares Glas und gebt eine dünne Schicht Olivenöl vor dem Verschließen darauf. So hält es eine Weile.

Baerlauchpestoglas

Bärlauch ist eine Heilpflanze

  • heilt die Darmflora
  • kann Pilze abtöten (natürliches Antibiotikum)
  • hilft bei Verdauungsbeschwerden
  • stärkt Magen und Darm
  • hilft bei Blähungen
  • senkt den Cholesterinspiegel
  • unterstützt die Funktion von Leber und Galle
  • blutdrucksenkend
  • reguliert Fettstoffwechsel
  • schützt vor Arterienverkalkung
  • hilft bei Hautproblemen, Akne und Ekzemen

Ich finde, es tut gut zu wissen, dass die Dinge die man zu sich nimmt auch rein und gesund sind. Dann schmeckt es doch gleich viel besser.

Liebe Grüße, eure Eva

Und noch ein Einkaustipp: Die schöne handgetöpferte Schüssel auf dem Foto ist von ZeitlosRaumnah in Neckargemünd.

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