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YOGA

Warum Yin Yoga so wohltuend ist Und wie sich dieser Yogastil von anderen unterscheidet

Warum Yin Yoga so wohltuend ist

Warum Yin Yoga so wohltuend ist. Und wie sich dieser Yogastil von anderen unterscheidet. Yin steht für Ruhe, Yang für Aktivität. Es gibt kein Yin ohne Yang. Beides existiert immer zusammen. Die Kunst besteht darin, beide Pole in Balance zu halten. Das ist gar nicht so einfach, denn unser Alltag ist oft sehr Yang-geprägt. Wir leben in einer Gesellschaft, in der es um Leistung und Schnelligkeit geht, in der wir mit To-do-Listen jonglieren und von Reizen überflutet werden. Wir stemmen täglich den Spagat zwischen Beruf und Familie, Kindern und Partner, Hausarbeit und Freizeit. Und und und… Immer sind wir in Bewegung. Und das ist auch gut so. Aktivität tut gut, wenn wir zum Ausgleich auch etwas Yin haben: Ruhe, Ausgeglichenheit und Erdung.

Da wir auch in unseren Ruhephasen immer mehr von Reizen überflutet werden, ist Yin Yoga ein wunderbarer Gegenpol zum vielen Yang in unserem Leben und hilft uns, auch in anderen Bereichen die Balance zwischen Yin und Yang – Ruhe und Aktivität – (wieder) zu finden. Yin entschleunigt und bringt uns wieder ins Spüren. Wir können einfach mal SEIN statt immer nur zu machen. Das ist sehr heilsam und lässt die Fan-Gemeinde von Yin Yoga weltweit schnell wachsen.

Was bei Yin Yoga anders ist als in vielen anderen Yogaformen? Die meisten Yogastile setzen auf den Wechsel von An- und Entspannung, der durch Muskeleinsatz erreicht wird. Sie sind also mit Kraft und somit Yang verbunden. Beim Yin Yoga geht es dagegen um das komplette Lösen jeglicher Muskelanspannung. Die Stellungen werden dafür länger gehalten. So werden statt der Muskeln die tiefen Schichten unseres Körpers, das Bindegewebe und unsere Faszien angesprochen. Diese würden durch aktive Yogastile oder auch Sport so nicht erreicht werden. Auch wirken die Yin-Stellungen auf die Energiebahnen (Meridiane) entlang der Bingegewebsstränge und die mit diesen verbundenen inneren Organe. Dadurch werden unsere Selbstheilungskräfte aktiviert. Und das nicht nur körperlich, auch emotional können sich tief sitzende Spannungen lösen.

Wie Yin geübt wird?

  • Yin Yoga wird kalt geübt, d.h. ohne sich vorher aufzuwärmen. So werden die tiefen Schichten im Körper erreicht.
  • Die Stellungen werden passiv, d.h. ohne Muskelkraft eingenommen und gehalten. Es wird auch nicht muskulär nachgezogen, der Körper sinkt von alleine tiefer in die Stellungen hinein.
  • Es gibt kein Alignment (exakte Ausrichtung) wie im klassischen Yoga. Die Übungen können so angepasst werden, wie sie sich gut anfühlen.
  • Jede Asana wird drei bis fünf Minuten gehalten, Fortgeschrittene können auch länger halten.
  • Die Dehnung in den einzelnen Stellungen sollte angenehm sein, so dass man ganz loslassen und innerlich still werden kann. Zur Unterstützung können Hilfsmittel wie Kissen, Decken oder auch Bolster nützlich sein.
  • Nach jeder Asana wird nachgespürt und auf den Energiefluss im Körper geachtet.

Wenn dir dieser Artikel gefällt, dann schau dir doch auch Was ist Yin Yoga? an und wenn du Yin gleich ausprobieren möchtest, dann gucke unter Kurse nach dem neuen Yin-Programm.

 

Probier es einmal aus, du wirst es lieben 🙂

Namasté eure Eva, x

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