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YOGA

Was ist Yoga?

Yoga_wasserfarbe_760Yoga ist ein sehr altes und bewährtes Übungssystem, dass in Indien über Jahrtausende entwickelt wurde. Das Wort Yoga stammt aus dem indischen Sanskrit und bedeutet „Einheit“ und „Harmonie“. Die Yogapraxis führt zu einer Harmonisierung von Körper, Geist und Seele, was wir nach jeder Yogastunde bereits spüren können. Das höhere Ziel ist die Erkenntnis des wahren Selbst.

Ich selbst übe und unterrichte Hatha Yoga. Hatha Yoga ist einer der sechs Yogawege und gilt als klassischer Einstieg ins Yoga. Es ist der körperorientierte Teil des Yoga. „Ha“ bedeutet dabei „Sonne“ und „Tha“ bedeutet „Mond“. „Yoga“ heißt – wie oben bereits genannt –  „Einheit/Harmonie“. Hatha Yoga bringt diese beiden Grundenergien in Harmonie: die aktivierende und wärmende Sonnenenergie sowie die beruhigende und kühlende Mondenergie. Beide sind in jedem Menschen vorhanden, sind sie harmonisch und ausgeglichen, fühlen auch wir uns ausgeglichen. „Hatha“ als ganzes Wort heißt auch „Anstrengung“. Es ist ein harmonisches Fließen von Anstrengung bzw. Anspannung „Ha“ und Entspannung „Tha“. Durch die Körperübungen werden deine Muskeln gestärkt, Verspannungen lösen sich und du wirst nicht nur körperlich sondern auch geistig flexibler. Durch die Anbindung der einzelnen Yogaübungen an den Atem, lernst du tief und bewusst zu atmen und über das Atmen, deinen Körper mit deinem Geist zu verbinden, jede Zelle mit Leben zu füllen und so Freude am Leben zu erfahren. Bei der anschließenden Tiefenentspannung entsteht innere Ruhe und Stress wird abgebaut. Meditation und eine gesundere Lebensführung sind weitere Aspekte des Hatha Yoga.

Wichtig bei den körperlichen Übungen sind eine bewusste Atmung, denn der Atem verbindet unseren Körper mit dem Geist. Bewusste Entspannung. Konzentration auf das, was du gerade machst. Sowie Achtsamkeit, sei immer im Hier und Jetzt, spüre deinen Körper und übe mit vollem Bewusstsein.

Hatha Yoga ist einer von sechs Yogawegen, die alle die Erkenntnis des wahren Selbst als Ziel haben. Das Selbst ist jenseits des begrenzten Körper- und Verstandes-Ichs mit seinen Gefühlen und Gedanken, Zu- und Abneigungen, den vielen Wünsche, Ängsten und Sorgen.

Die sechs Yogawege sind:

Inana Yoga: Yoga des Wissens und des Studiums der Schriften. Hier wird folgenden Fragen auf den Grund gegangen: Wer bin ich? Woher komme ich? Wohin gehe ich? Was ist der Sinn des Lebens? Was ist wirklich? Was ist Glück?

Bhakti Yoga: Bhakti ist der Weg des Herzens, der Liebe und Hingabe zu einer götllichen Kraft. Hier zählen das Mantrasingen, Gebete und Rituale hinein.

Karma Yoga: Yoga der Tat, der Weg des selbstlosen Dienens ohne Erwartungen und Forderungen. Es bedeutet Handeln ohne an den Ergebnissen des Handelns zu hängen. Absoluter Gleichmut. Der Karma Yogi betrachtet die Aufgaben des Lebens als Möglichkeit des Wachstums. Es ist ein Weg, der dem ganzen Leben eine spirituelle Ausrichtung gibt.

Raja Yoga: Raja gilt als der königliche Weg, es ist der Yoga der Geistesbeherrschung. Hierzu gehören die Meditationstechniken sowie Affirmationen, Visualisierung, Achtsamkeit und Selbstbeobachtung.

Und zum Raja Yoga gehören:

Kundalini Yoga: Durch Kundalini Praktiken werden feinstoffliche Energien erweckt und gelenkt. Lebensenergie (Prana) wird erhöht, Chakren (Energiezentren) und Nadis (Energiekanäle) geöffnet und gereinigt.

Hatha Yoga: Durch körperliche Praktiken werden Körper und Geist gereinigt, harmonisiert und gesund erhalten.

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