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Warum Yoga glücklich macht
HAPPINESS YOGA

5 Gründe warum Yoga glücklich macht Wie du Glück jeden Tag auf deiner Matte üben kannst

Warum Yoga glücklich macht

‚5 Gründe warum Yoga glücklich macht‘ ist ein Artikel, den ich vor über einem Jahr geschrieben, dann aber nie veröffentlicht habe. Als ich ihn mir gerade wieder durchgelesen habe, hatte ich viel Inspiration für meine nächste Yogapraxis. ich hoffe, euch geht es auch so.

Yoga und Glück

Wir alle suchen es: das Glück. Die Suche nach Glück und Zufriedenheit ist das große Thema unserer Wohlstandsgesellschaft. Wir sind gesättigt mit allem, was uns das Leben materiell zu bieten hat, so dass wir uns die Frage nach dem tieferen Sinn unseres Daseins stellen können. Und der heißt: Glücklich wollen wir sein. Glücklich in unserem Inneren. Die ständige Suche nach „mehr“ macht uns nicht glücklich, so viel steht fest. Was wir haben, kann jeder haben. Deshalb befriedigt uns Konsum auch nur für kurze Zeit.

Konsum ist also nicht Glück. Das Glück liegt irgendwo anders. In uns drin, heißt es ja so schön. Im Yoga sagt man sogar, dass wir selbst „Sat Chid Ananda“ also „Sein, Wissen und Glückseligkeit“ sind. Was wir haben, kann jeder haben. Doch was wir sind, das sind nur wir. Doch wie können wir uns spüren? Und wie verbinden wir uns mit uns selbst? Im Yoga üben wir dies, in dem wir Geist und Körper miteinander verbinden. Das geschieht über die Anbindung unserer Bewegungen an den Atem.

Doch wir können noch viel mehr in unserer Yogapraxis üben. Was wir praktizieren, das nehmen wir auch mit in unseren Alltag. So können wir unsere täglichen Übungseinheiten ganz gezielt nutzen, um uns im Glück zu üben. Für mich gibt es hierbei fünf wichtige Punkte, die unseren Lebensweg glücklicher gestalten. Alle fünf werden jedes Mal auf der Matte geübt und sind Teil aller sechs Yogawege. Wenn du dies noch intensiver wahrnehmen möchtest, dann kannst du beim „Yogen“ ganz gezielt den Fokus auf einen dieser fünf Punkte richten.

5 Gründe warum Yoga glücklich macht

Hier und Jetzt: Glück ist nicht in der Vergangenheit noch in der Zukunft zu finden. Glück ist immer jetzt. Das Jetzt hat eine ganz besondere Kraft. Mit dem Jetzt kannst du dich am einfachsten verbinden, indem du deinen Atem beobachtest. Wenn du dich im „Hier und Jetzt“ üben möchtest, dann konzentriere dich bei deiner Yogapraxis ganz auf deinen Atem. Einatmen und Ausatmen. Beobachte so deinen Atem in den Asanas und spüre, wie du immer mehr in der Gegenwart ankommst.

Achtsamkeit: Achtsamkeit heißt natürlich auch, im Hier und Jetzt zu sein. Achtsam bedeutet deine gesamte Aufmerksamkeit der Tätigkeit zu widmen, die du gerade verrichtest. Wenn du also gerade eine Yogastellung einnimmst, dann machst du nur diese und bist ganz auf dein Tun konzentriert. Im Yoga bedeutet Achtsamkeit jedoch auch, zu beobachten was geschieht ohne darauf zu reagieren. Konzentriere dich auf jede einzelne Asana. Beobachte was sie in dir bewirkt, ohne zu bewerten und lasse im Anschluss los.

Loslassen: Da war es schon das Loslassen. Alle fünf Übungsfelder gehen ineinander über. Aus dem Hier und jetzt entwickelt sich Achtsamkeit. Und Achtsamkeit geht nicht ohne Loslassen. Nach jeder Asana lasse los. Hafte nicht an und bewerte sie nicht. Es gibt kein gut oder schlecht. Lasse los und gehe zur nächsten Asana über. Dies ist ein Weg, das Loslassen in der Yogapraxis zu üben. Ein anderer Weg ist es, auch hierfür den Atem zu nutzen. Das Ausatmen steht für das Loslassen. Mache dir bewusst, was deinem Glück im Wege steht. Was hindert dich hier und jetzt am Glücklichsein? Sind es negative Gefühle oder Gedanken? Was steht deinem Glück im Wege? Mache dir dies bewusst und lasse mit jeder Ausatmung ein Stückchen mehr davon los.

Dankbarkeit: Über die Wirkung der Dankbarkeit kann man überall lesen. Dankbarkeit bringt uns von einem Gefühl des Mangels zu einem Bewusstsein von Fülle. Also weg von alledem, was uns angeblich fehlt und hin zu dem, was wir bereits alles haben. Und wenn wir mal anfangen zu überlegen, was alles gut ist an uns und in unserem Leben, dann ist dies gar nicht so wenig. Statt immer mehr zu wollen, sich dankbar zeigen für das was man Hier und Jetzt (ja, da ist es schon wieder) hat. Wofür bist du dankbar? Und gibt es eine Person, der du danken möchtest? Wenn du deine Yogapraxis der Dankbarkeit widmest, kannst du dir einen Aspekt aussuchen, für den du dankbar bist. Du kannst aber auch in jeder Asana in dich hinein spüren, wofür du gerade Dankbarkeit empfindest. Vielleicht ist das in der Vorbeuge ein ganz anderes Thema als in der Rückbeuge oder im Twist. Beobachte auch hier, ohne zu bewerten oder anzuhaften.

Vertrauen: Vertrauen nimmt uns viel Last von den Schultern. Vertraue darauf, dass du alles hast, was du benötigst. Vertraue deinen eigenen Fähigkeiten. Vertraue darauf, dass für alles gesorgt ist. Wenn dir Vertrauen fehlt, dann ist auch dein Atem unruhig. Du kannst dein Vertrauen stärken, indem du ganz bewusst tief in den Bauch ein- und ausatmest. Die tiefe Bauchatmung hilft dir, deinen Atem wieder zu harmonisieren, deine Mitte zu spüren und dich mit einem Gefühl tiefen, inneren Vertrauens zu verbinden. In den einzelnen Asanas kannst du dich ebenfalls in Vertrauen üben, in den Gleichgewichtsasanas kannst du bewusst deinen eigenen Fähigkeiten vertrauen und in der Stellung des Kindes dein Urvertrauen spüren. Vertrauen hängt mit dem Loslassen zusammen. Lasse los und vertraue in allen Yogastellungen darauf, dass alles seinen Sinn hat und du gut geführt wirst.

Vielleicht hast du noch mehr Ideen, wie du die jeweilige Eigenschaft in dir stärken kannst. Du kannst dies nicht nur im Hatha Yoga sondern in allen sechs Yogawegen üben. Und in deiner Hatha Praxis kannst du dich auch bei der Entspannung mit dem jeweiligen Gefühl verbinden oder dir eine positive Affirmation dazu überlegen.

 

Wenn du noch mehr Ideen möchtest, dann stöbere doch mal unter Happiness 🌻

Namasté und viel Freude beim Praktizieren

Eva xx

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