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Beste Uhrzeit für Yoga
YOGA

Wann ist die beste Zeit für Yoga?

Ich werde immer wieder gefragt, wann denn die beste Zeit ist, um Yoga zu praktizieren. Das ist keine so einfache Frage, denn dies kann sehr unterschiedlich sein bzw. die Antwort hierzu ist sehr vielschichtig. Ich habe selbst – im Laufe meines Yogalebens – meine Praxiszeit bereits viel variiert und alles hatte zu seiner Zeit seine Vorteile.

Als ich mit einer täglichen Übungspraxis begonnen hatte, habe ich am liebsten abends vor dem Schlafengehen mein Sadhana gemacht. Ich bin der Typ Nachteule und damals einfach nicht gerne früh aufgestanden. Abends hatte ich die Ruhe für eine längere Übungspraxis. Und ich fand immer, dass ich besser schlafe, wenn ich abends meine Asanas mache und im Anschluss meditiere.

Dann gab es eine lange, lange Zeit, als ich schon gearbeitet habe, da wollte ich abends frei sein und Zeit mit meinem Partner oder Freunden verbringen. Da war die beste Zeit früh morgens, bevor ich zum Arbeiten gefahren bin. So hat der Tag gleich wunderbar gestartet und ich hatte morgens Energie und Positivität für den ganzen weiteren Tag getankt.

Als ich später dann kleine Kinder hatte, war ich immer Punkt 21 Uhr auf der Matte, wenn beide im Bett waren und dies war für mich ein wunderbarer Abschluss des Tages und eine perfekte Zeit, wieder zu mir zu kommen.

Ihr seht, es ist nicht so einfach zu beantworten. Die beste Zeit ist dann, wenn es in deinen Tagesablauf passt. Alles hat seine Vorteile.

Was ich persönlich nicht so gut finde, ist mal hier und mal da Yoga zu machen. So habe ich es auch eine Weile praktiziert und bemerkt, dass meine Praxis dadurch weniger Aufmerksamkeit bekommt. Ich habe weniger praktiziert, es vor mir her geschoben und manchmal kam es auch gar nicht dazu. Das hat mich sehr gestresst, denn ich war den ganzen Tag gedanklich damit beschäftigt, noch irgendwann ein bisschen Zeit für mein Yoga freizuschaufeln…

Ihr seht, ich habe bereits viel rumprobiert. Und mittlerweile bin ich beim Klassiker angelangt und das schon seit ein paar Jahren. Ganz klassisch wird Yoga vor dem Sonnenaufgang praktiziert. Manchmal heißt es auch, zwischen 4 und 7 Uhr früh. Hier ist die Wirkung der Übungspraxis viel stärker als wenn du später praktizierst. Dies kann ich nur bestätigen. Ich mache morgens, wenn alle noch schlafen, meine Hauptpraxis, mein Sadhana und danach dusche ich eiskalt und der Tag kann starten. So habe ich viel mehr Energie und fühle mich kraftvoll und ausgeglichen und dies begleitet mich durch meinen Tag.

Ich muss nicht fürchten, dass gleich jemand die Tür aufreißt und „Mama“ ruft oder das Telefon klingelt. Es ist auch noch zu früh, um To-Do-Listen im Geiste zu schreiben. Ich bin viel präsenter und habe Raum und Ruhe für mich. Das Gefühl ist unbeschreiblich, wenn ich diese Zeit für mich bereits morgens genutzt habe und nicht mehr den ganzen Tag daran denken muss, ob ich mir noch irgendwann ein bisschen Freiraum schaufeln kann.

Aber egal wann, eine feste Zeit einzuplanen und diese einzuhalten ist ein schönes Ritual und auch ein Geschenk an sich selbst. Nach etwas Zeit ist es wie Zähneputzen, ein fester und undiskutierbarer Bestandteil deines Tages. Gerne frühmorgens, bevor die Sonne aufgeht, oder wann es am besten in deinen aktuellen Tagesablauf passt.

Wenn ich dies so schreibe, dann liebäugele ich damit, auch frühmorgendliche Yogastunden online anzubieten. Wie wäre das? Du könntest so deinen Tag aus in deinen eigenen Räumen mit einer energetisierenden Praxis starten. Schreibe mir gerne eine Nachricht, falls du Interesse hast.

Updates zu meinen Stunden und Kursen erhältst du hier und hier.

xx eure Eva

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